Interpretation

Wenn sich der Great Reset weiter durchsetzt, werden alle Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem sozialen Widerstand umsonst gewesen sein. Alle Existenzen, die zum Wohle einer besseren Welt gewidmet, oder geopfert worden sind, hätten dann keinen wirklichen Sinn gehabt. Setzen die Eliten bis 2030 ihre Vision erfolgreich um, dann haben wir gegen die Bösen nicht verloren, sondern wir haben brutal versagt.  

Hier sind die Relevanteste Erkenntnisse aus dem Link "Forschung" als Argumente für die Repeace Hypothese aufgelistet.

"Aktivist" ist ein Frame, eine Bezeichnung. "Aktivist" ist ein Schimpfwort [4], eine NoGo Marke / Brand. Sich mit dem Wort zu definieren, ist weder vorteilhaft, noch praktisch. Widerstand ist geteilt und beherrscht, seit ewig. Mit dieser Jahrtausende alte Strategie haben die Eliten emanzipatorischen Bewegungen immer "den Arsch versohlt". Eliten / Medien haben Aktivismus immer absichtlich und mit Gewalt, Extremismus, irre oder ignorant assoziiert [4]. Das weiss man schon lange, bevor 2020.

Dank dem Neoliberalismus, sind die fragmentierte Massen noch infantilisiert (und atomisiert) worden, [2] und in ihrer Spaltung stabilisiert (wie eine Körperlotion: siehe Chemie). Die meisten Menschen sind verdummt, zu faul zu denken, und haben keine Ahnung wie ihre Grundrechte entstanden sind, und warum sie wichtig sind. Sie, die Schafe, wollen gesagt werden was sie denken sollen, wem sie glauben sollen, und vor wem sie sich fürchten sollten. Sie aufzuklären war meistens eine Zeitverlust. 

Alle traditionelle emanzipatorische Kanäle und Widerstandsmethoden sind gesperrt, oder mundtot gemacht worden. Alternativmedien und Netzwerken sind zu einem intellektuellen Echo geworden (Glas Glocke)

Sozialer Widerstand war nur kurze Zeit (wenn Überhaupt) kohärent und solidarisch und nur im engen Rahmen [19] (nie International). Frauenbewegungen, Arbeiter /Gewerkschaften, Studenten, Homosexuellen, etc. mussten meistens in ihrem eigenen Land, das Gleiche durchmachen, die ihre Mitstreiter in anderen Ländern bereits geschafft haben. Die Wurzeln sozialer Emanzipation werden im Kontext der eigenen Gruppe betrachtet (Gewerkschaften, Frauen, Studenten, usw.), und liegen bei der eigenen emanzipatorischen Bewegung, im eigenen Land, und zu unterschiedlichen Zeiten (MayDay, 1886, nur für USA). 

Solidarität, in einer emanzipatorischen Bewegung, beruht auf folgende Bedingungen:

  1. Ein kollektives Bewusstsein über die Wurzeln der Emanzipation einer Gruppe.
  2. Eine Identifizierung mir einem Thema, entweder der Gruppenbeschwerden, oder eine beliebigen Namen zu dem man sich bekennen und organisieren kann.
  3. Eine Kontrollüberzeugung.

Keine der Bedingungen einer jetzt (!) dringenden noetigen Solidaritaet (Zusammenhalt) sind gegeben, weil man (zu A.) die Wurzeln der Emanzipation selbst nicht erkannt hat, oder genügend diskutiert wurden; (zu B.) Die Identifizierung mit jeder Bewegung verleumdet wird, und Aktivismus selbst, als Idee, negativ, und extremistisch geframet wird; und (zu C.) Aktivismus, der ganze Widerstand lebt in der Illusion, dass die existierende Methoden und Kanäle des Widerstand, wie in einem Hollywood Märchen, die totale Macht der Bosen Eliten, besiegen werden, und Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden bald herrschen werden. 

[33] Es spielt keine Rolle was "Aktivisten" jetzt tun. Wenn sie nun diejenige Dinge tun, die die psychopathische Eliten erwarten, werden sie verlieren. Die Eliten wissen genau was sie tun werden. Sie haben sich darauf schon vorbereitet [2], und das alles schon ausgedacht. Es muss im kollektiv etwas unerwartetes geschehen. Es mag pessimistisch sein, aber es ist leider so. Es braucht dringend eine unerwartete, neue Form von Einspruch [1].

 

ENDE? Der einzige Grund für die Existenz der Angst, ist sie zu erobern. -Janeway

 

 

 

Die aufgewachte Menschen sind durch und durch aufgeklärt. Sie wollen sich von illegitimen Institutionen trennen, aber sie haben keine Möglichkeit:

  1. Weil die Mehrheit ihrer Mitmenschen an die Narrative der Regierungen und Presse glauben, gegen ihre eigene Interesse wählt und einen Sprung über ihre kognitive Dissonanz nicht schaffen kann.
  2. Weil alle traditionelle emanzipatorische Kanäle und Widerstandsmethoden gesperrt, oder mundtot gemacht worden sind.

Alternativmedien und Aufklaerung auf Netzwerken werden mit der Zeit zu einem intellektuellen Echo, unter einer Glas Glocke.

"Aktivismus' selbst ist eine korrupte, gekaperte Billionenschwere Industrie. 2014, gab es gab 2.6 Millionen registrierte NGOs mit einem Gewinn von $1.6 Billionen. Aktivismus ist eine Industrie, wovon die Eliten profitieren, ihre politische Agenda durchsetzen, und Spenden umleiten, während Mensch, Natur und Tierwelt verheerende Schaden erleiden.

Wenn Alternativmedien für das eigene Überleben meistens von Trennung abhängig sind, dann gibt es keinen echten Reiz, Aktivismus effizient zu machen. [26] Anders formuliert, wenn Emanzipatorische Gruppen mehr an ihren eigenen Zielen Interessiert sind, und über ihre Unterschiede hinweg nicht schauen können, dann sind sie nicht wirklich an dem Wohle der Gesamtheit interessiert (Interessenkonflikt, Eigeninteresse paralysiert emanzipatorische Versuche). [LINK THIS TO THE IMAGE OF THE ORGS HOLDING HANDS AGAINST CITIZEN UNITED] 

Man kann den Menschen nichts vorwerfen, wenn sie das Gefühl haben, dass Proteste nichts erreichen [15] wenn sie nicht mehr wählen, und erschöpft in einem Zustand der Apathie geraten sind. Das Wissen, wie man manipuliert und erobert wird, wie Konzerne und Regierungen lügen, wie Kriege entstehen, wer sie orchestriert, oder wozu, ändert nichts mehr am Endresultat.

Man kann eine Gruppe nicht auf spezifische Themen organisieren, wenn man nicht ihre volle Aufmerksamkeit hat [26]. Es reicht nicht, einer Minderheit von Betroffenen zu engagieren, um einen kohärenten Widerstand leisten zu können.[20]

Die Eliten haben schon vor 2020 die Millionen-grossen Dauer-Demos Occupy in den U.S. Städten geräumt. Bereits im 2013 wurde gesagt: "Wir sehen die Wut, den rebellischen Geist der Menschen, die nicht so leben wollen, wie wir derzeit leben müssen, aber auf die Fragen:

  1. Wie kommen wir zusammen?
  2. Welcher Weg müssen wir gehen?
  3. Wer ist denn der Feind?

haben wir noch keine passende Antworten. [20] Es gibt offensichtlich Gruppen von Revolutionären, Rebellen und Demos, auf der ganzen Welt. Was jedoch fehlt, ist die Fähigkeit zu definieren, was ersetzt werden muss. Man muss es für die riesige Mengen definieren, und nicht nur für diejenigen, die Bewegungen und Proteste einberufen.

Etwas zu sagen haben werden „wir“ erst, wenn wir verstanden haben, dass wir grundsätzlich erst einmal nichts zu sagen haben. [24] „Wir“ entscheiden gar nichts. Das wird für uns entschieden: von den „Märkten“ und, in ihrem Gefolge, den Regierungen. Man muss schon sprachlich aufpassen, sich nicht in eine Verantwortung hineinzureden, die man gar nicht hat.

Es gibt, eben, keinen WIR. Es gibt unaufgeklärte, ignorante Schafe, die die Eliten erfolgreich gegen den Rest der Menschheit organisieren können, und die Intellektuelle, aufgeklärte, die kein kollektives Bewusstsein besitzen. Entscheidend für ein kollektives Bewusstsein ist Kontrollüberzeugung, und die gewinnt man erst wenn man zugibt, dass man verloren hat, dass man keine Macht hat, keine Kraft, und unfähig ist eine Lösung innerhalb der zur Verführung stehenden Methoden der Emanzipation zu finden (Man dreht im Kreis, und versucht immer wieder dasselbe zu tun). Das ist keine Strategie, sondern Irrsinn [6].

Es gibt keinen idealisierten "Frieden". Der Frieden Ansatz ist falsch konzipiert, Er basiert auf die Annahme, die "herrschende" Narrative, das Kriege das Gegensatz von Frieden sind. Es gibt keinen Frieden, wenn unsere Institutionen die Menschen als Feind sehen. Es gibt keine Bomben und Gewehre gegen das Volk, sondern Pfeffergas und Prügelstöcke, Isolations- und Distanzierungsmassnahmen, Pflichten und Gesetze, die nur für die Masse gelten, aber nicht für die Eliten.

Was geändert werden muss ist das Ziel der Kritik, und diese Kritik richtet sich dem Aktivismus selbst, und nicht an die Eliten. Es sind nicht die Eliten die an ihrer Strategie der Eroberung scheitern. Es ist der Widerstand, der immer den Finger auf die Eliten richtet, aber selbst die Bedingungen einer effizienten Reaktion nie richtig schaffen konnte. Aus der Geschichte wissen wir, dass keine der größten emanzipatorische Bewegungen in den USA signifikante demokratische Auswirkungen hatte, [19] sondern sich lediglich Öffnungen im demokratischen Prozess schaffte. Die Eliten haben unter Druck nur die Gesellschaft besänftigt. 

 

Es sind Ideen die wir brauchen.. eine Idee, eine Erkenntnis, oder beides. Wir müssen aufhören, unsere Hoffnungen auf Helden, Whistleblowers, Journalisten, oder Kulturkritiker zu legen. Nur eine globale, kohärente (solidarische) Anteilnahme kann die Welt “retten”.  Es sind nicht die, die gleiche Sprache sprechen, die einander verstehen, sondern diejenigen, die das gleiche Gefühl teilen.

Angst ist nicht nur eine paralisierende Emotion. Es ist eine Erkenntnis. Wie sie eine Emotion die die Eliten einsetzen um Menschen gegen einander zu hetzen, verbindet sie diejenige die unterdrückt und zum Opfer werden. Man laesst es zu, sich durch Angst spalten und hetzen zu lassen, und denkt man nicht daran das verbindende Potential der Angst zu mobilisieren.

Diejenigen, die den Frieden lieben, müssen lernen, sich ebenso effektiv zu organisieren wie diejenigen, die Krieg lieben. Sprache ist das Organisationsmittel unser Denken. Aktivisten benutzen sie inkorrekt.