Darum gehts

Wir haben Gandhi, MLK, Rosa Luxemburg und John F. Kennedy enttäuscht, und bald wird es ohne Zweifel heissen: "Wir haben Julian Assange enttäuscht, und im Stich gelassen. Tatsache ist, dass nichts von dem was Aktivisten und denjenigen, die für sie reden und schreiben, die Agenda der Eliten stört, und nichts im Aktivismus des 21. Jahrhunderts, ist bahnbrechend. Hoffnung allein darf nicht mehr reichen, um Menschen, in irgendeiner Form, gegen die Machtstrukturen zu ermutigen.

Die Eliten, die an den Machthebeln sitzen, wünschen sich keinen Wandel von unten. Wenn es zu Wandel kommen soll, dann soll er nach ihnen ablaufen, und erst dann, wenn sie dazu bereit sind. Die Eliten haben sich sorgfältig gegen alle Formen von Emanzipation vorbereitet. Sei gegen eines neuen Politikers, eines Whistleblowers, einer neuen populistischen Partei, einer Bewegung, eines gerichtlichen Verfahrens, eines Dissidenten, Mann, Frau, spirituell, oder intellektuell, sind die Eliten stets fähig gewesen, jede Form von Bedrohung zu stoppen, mit sanften oder brutalen Mitteln. Zu diesem Zweck, sind keine soziale, menschliche, natürliche oder wirtschaftliche Katastrophen zu hoch gewesen.

Denjenigen, die moralische und empatische Menschen, noch dazu ermutigen, als Aktivisten gegen die Macht der Eliten zu kämpfen, sich aufzuklären, diskutieren, andere aufwachen, muss einen Strich unter die Rechnung gezogen werden. Nichts was sie tun kann die Eliten stören. Nichts im 21. Jahrhundert Aktivismus, ist bahnbrechend, sondern erbärmlich, fragmentiert, naiv, schwach. Reine Hoffnung auf eine bessere und gerechtere Welt für alle, kann nicht mehr die einzige Quelle von sozialem Engagement sein. Eine reine wissenschaftliche Analyse reicht es, um diese nüchterne Schlussfolgerung zu ziehen. Aber das muss zuerst dringend zur Diskussion gebracht werden. Wir brauchen eine Art "Timeout", und das Versagen des Aktivismus erstmals bewusst werden.

Albert Einstein, Bertrand Russell und viele andere haben schon lange gesagt, “…das Gleiche ewig zu wiederholen, und etwas anderes dabei zu erwarten, ist reiner Wahnsinn.” Das was jetzt Aktivismus tut, ist genau das.

Ein Gandhi, ein John F. Kennedy, eine Rosa Luxemburg, haben sich nie gekannt, doch “etwas,” was man bislang mit Wörter nicht zutreffend beschreiben konnte, hat sie verbunden. Die meisten der grossen Helden, die auch für Eure! Freiheiten und Rechte gekämpft hatten, wurden oft ermordet. Jeder von ihnen kam zu ganz zentralen Wahrheiten. Es waren nicht nur schöne Wörter, die man heute in Zitate sieht.

Alle ihre wichtige Einsichten, Schlussfolgerungen, Warnungen, passen zusammen. Aber wie?

  • Wo sind die Anweisungen um die “Menschheit zu retten?”
  • Wie organisiert man die aufgewachten Menschen, als eine gemeinsame Front gegen die gigantische Macht der Eliten, wenn alles nicht funktioniert?
  • Wie kann man Ihre Aufmerksamkeit gewinnen, und behalten, bevor "sie" aufgeben (denn das tun sie, sogar sehr oft, und jeder von Euch weiss das)?

Ich richte die Aufmerksamkeit auf Euch, Autoren von Artikeln, Alternative Journalistenportale, Bloggers und Vloggers, auf Eure Diskussion und Debattenforums, Eure Referate, Seminare, Eure Bücher, die stets solides Nachdenkmaterial liefern, und nichtsdestotrotz von den Erwachten, “Red-pilled” als pedantes, intellektuelles Geschwurbel wahrgenommen wird.

    • Kriege sind illegal. 

    • Politiker lügen.
    • Ministers, Kanzlers und Sekretärs waren alle, meistens in irgendeinem Konzern, CEOs, Vize Präsidente, oder Direktors.

    • Die Presse deckt die Lügen der Politik und verbreitet Narrative, die von Philantrokapitalisten und ihren milliardenschwere Think Tanks verbreitet werden. 

    • Assange ist unschuldig und “wir” müssen gewarnt werden, dass er bald in Haft sterben könnte.
    • 
Wir sind Versuchskaninchen für die Pharma. 

    • Die UN sind ein Pack von Waffenhändlern.
    • Die Banken schaffen Geld aus dem Nichts, haben uns versklavt und sie werden bald das Bargeld abschaffen.

Tag nach Tag, Woche nach Woche, Jahr nach Jahr, jedesmal in einer neuen Sauce, jedesmal von einer neuen Stimme, wird Aktivisten gesagt, wie schrecklich die Lage ist, wie man nicht aufgeben darf, und sie und ihre Arbeit unterstützen müssen, denn Hoffnung tragen kostet Geld.

Man darf nicht aufgeben? Was geschieht wenn man zugibt, dass das was man tut, nichts nützt?